Ein Mensch ist erst vergessen,
wenn sein Name vergessen ist
Leitmotiv
des Stolperstein-Initiators
Gunter Demnig

Stolpersteine in Stade

HIER WOHNTE - mit diesen Worten beginnt jede Inschrift der kleinen Gedenksteine, die der Künstler Gunter Demnig seit vielen Jahren in ganz Europa verlegt. Die "Stolpersteine" erinnern in unserer unmittelbaren Nachbarschaft an Menschen, die im nationalsozialistischen Deutschland verfolgt, deportiert und ermordet wurden.
 

Beim genaueren Hinsehen erzählen die Steine auch viel über die Geschichte der eigenen Stadt. Die persönlichen Schicksale erschüttern und werfen Fragen auf: Wie konnte es soweit kommen? Warum ließen Menschen zu, dass ihre Mitmenschen organisiert gedemütigt und ausgegrenzt werden konnten?

Mit dieser Online-Dokumentation soll der damaligen Opfer in Stade gedacht werden.

 

Informationen zum Inhalt dieses Angebots

Im Jahr 1997 begann der Künstler Gunter Demnig sein Stolperstein-Projekt, mit dem nunmehr eines der flächenmäßig größten Mahnmale der Welt geschaffen wurde.

Die mittlerweile über 40.000 Gedenksteine in ganz Europa - jeweils von der Größe eines gewöhnlichen Pflastersteins - erinnern an Menschen, die während der NS-Diktatur ihren Wohnort und Lebensmittelpunkt zwangsweise verlassen mussten. Sie fielen der systematischen Repression allein wegen ihrer politischen oder religiösen Weltanschauung, ihrer ethnischen Zugehörigkeit oder oftmals aus reiner Willkür zum Opfer.
Viele der deportierten Personen kamen in den Arbeits- und Vernichtungslagern des nationalsozialistischen Regimes ums Leben.

Seit Verlegung der ersten Stader Stolpersteine im Jahr 2010 haben die Opfer der NS-Verfolgung auch in der Hansestadt öffentlich sichtbare Spuren hinterlassen.
Die Datenbank Stolpersteine Stade möchte die Lebensgeschichten zu den von Gunter Demnig gesetzten Gedenksteinen dokumentieren und das globale Projekt auf diese Weise regional ergänzen.

Unter Orte und Biografien finden Sie die eine Übersicht zu den Menschen und Schicksalen, für die die Stolpersteine verlegt wurden.

Zu ausgewählten Begriffen sind ergänzende Informationen in einem  Glossar zusammengestellt.
Die Infothek  gibt Hinweise zu weiterführender Literatur. Hier findet sich auch  ein Archiv von Presseberichten zur Umsetzung des Stolperstein-Projekts in Stade.

 

Dieses Informationsangebot befindet sich im Aufbau und soll fortan stetig ergänzt und aktualisiert werden.
Anregungen, Korrekturen, ergänzende Hinweise und Kritik werden dankbar angenommen.
Wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Online-Angebot gern per E-Mail an info@stolpersteine-stade.de

 

Mit freundlicher Unterstützung von